Shoowa
Die Shoowa, ein kleines Volk im Kuba-Königreich, besticken Raphiagewebe mit dichtem Flor. Kein Tuch gleicht dem anderen. Ihre Shoowa-Tücher kennt man auch als «Kasai-Samt» oder «Kuba cloth».

Abb. 1 Shoowa-Tuch, Ausschnitt
Stickerei
Frauen der Shoowa
Weberei
Männer der Shoowa
Herkunft
Shoowa, Kuba-Königreich, Kasai-Region
Material
Raphia-Palmfaser
Technik
Florstickerei, ohne Knoten1
Grösse
meist 50 bis 80 cm Seitenlänge1, 2
Arbeitszeit
mehrere Monate bis über ein Jahr3, 4, 5
Die Shoowa
Ein kleines Volk am Rand des Kuba-Königreichs.
Die Shoowa leben im Nordwesten des Kuba-Königreichs, am Südufer des Sankuru nahe der Mündung in den Kasai.3, 5 Sie kamen um 1650 als letzte Gruppe dazu und sind bis heute an ihrer Sprache zu erkennen.6
Sie stammen von den Songo-Meno ab, einem Mongo-Volk von jenseits des Sankuru.6 Lange lebten sie abgeschieden im Wald und bewahrten so alte Techniken länger als andere. Heute zählt man rund dreissig Dörfer. Nur eines davon ist für Skulptur bekannt; das wichtigste Handwerk ist die Stickerei.7 Daneben leben die Shoowa von Maniok, von der Jagd und vom Fisch aus dem Sankuru.8
Sie nennen sich selbst Bashoobwa; am Hof hiessen sie Bashoobo.9 Von allen Gruppen des Königreichs sind sie am wenigsten erforscht.7 Ihre Tücher dagegen kennt die Welt: Anfang des 19. Jahrhunderts übernahm der Königshof der Bushoong den Flor der Shoowa für die eigene Garderobe.5

Lage des Ausschnitts


Abb. 6 Das Kuba-Königreich zwischen Kasai, Sankuru und Lulua, mit dem Gebiet der Shoowa. Eigene Darstellung, Kartendaten: Natural Earth, GeoNames.5
Sprache
Sie sprechen Loshoobo, auch Shuwa, Shobwa oder Shoba genannt.10 Wie es einzuordnen ist, darüber sind sich die Quellen nicht einig. Eine eigene Beschreibung der Sprache gibt es bis heute nicht.
Eine Form des Bushoong
So führen es die Sprachverzeichnisse: als Variante der Sprache des Königshofs.10
Nah am Ndengese
Ein Vergleich des Wortschatzes ordnet es dem Ndengese zu, das nördlich des Sankuru gesprochen wird, nicht dem Bushoong. Von dort kamen die Shoowa.11
Vom Mongo geprägt
In der Ethnografie gilt es als eigene Sprache, die bis heute die Prägung des Mongo trägt, aus dem die Shoowa stammen.12
Das Königreich
Ein Königreich der Muster.
Das Kuba-Königreich ist ein Bund von rund achtzehn Völkern. Dort trägt fast alles geometrische Muster: Becher und Dosen, Trommeln und Masken, Gürtel, Wandmatten und Tücher.
Dieselben Muster finden sich geschnitzt, in Perlen gesetzt, geflochten und gestickt.3, 5, 13
Abb. 2 Becher, Holz
Winkelbänder aus parallelen Graten greifen ineinander, als wäre das Holz geflochten. Die Lücken füllt ein feines Raster aus winzigen Rauten.
Abb. 3 Deckeldose für Tukula, Holz
Auf dem Deckel ein Gesicht, gerahmt von Flechtband und Reihen kleiner Pyramiden. Um die Wand läuft ein Zickzack aus parallelen Linien, dazwischen ineinandergesetzte Rauten.
Abb. 4 Gürtel, Glasperlen und Kaurischnecken
Schachbrett, Zickzack und Winkel, Perle für Perle gesetzt und von Kaurischnecken gerahmt. In der Mitte sitzt jeweils ein geflochtener Knoten.
Entstehung
Die Kuba sind kein einzelnes Volk. Anfang des 17. Jahrhunderts entstand zwischen den Flüssen Kasai, Sankuru und Lulua das Kuba-Königreich. Nach und nach vereinten die Bushoong die übrigen Völker, darunter die Ngeende, Pyaang, Bieeng, Bulaang, Ngongo, Kel, Ngoombe, Kete und die Shoowa. Ihren Ursprung führen die Kuba auf Woot zurück, den ersten Menschen.1, 5, 14 Das Königreich hatte eine ungeschriebene Verfassung, getrennte Gewalten und Gerichte mit Geschworenen.15
Das Königtum mit Sitz in Mushenge besteht bis heute.14
Muster
Europäische Stoffe wiederholen ein Muster. Shoowa-Stickerinnen durchbrechen es.
Mitten im Tuch geben die Stickerinnen einem Muster eine neue Richtung, Grösse oder Farbe.2, 16 Wer nur einen Ausschnitt sieht, kennt das Tuch noch nicht.17 Fachleute haben das mit Jazz verglichen: Ein Thema kehrt wieder, aber nie ganz gleich.16
Die Kuba kennen ihre Muster beim Namen, rund zweihundert sind überliefert.1 Manche sind nach einem König benannt oder nach der Person, die sie erfunden hat, andere nach Rauch oder nach dem schuppigen Rücken des Krokodils.17 Das Winkelmuster «mikomingom» etwa geht auf die Trommel von König Miko mi-Mbul zurück.13 Dazu passt, dass Text und Textil vom selben lateinischen Wort abstammen: texere, weben.
Mathematiker haben die Muster untersucht. Es gibt genau siebzehn Arten, ein Muster regelmässig über eine Fläche zu wiederholen, und die Kuba nutzen mindestens zwölf davon.18
Oft stehen die Muster schräg, um 45 Grad zur Kante gedreht. Und wenn Vorder- und Hintergrund die Rollen tauschen, wird aus demselben Raster ein neues Muster mit eigenem Namen.18
Zwölf Muster und ihre Namen
Die Namen hat Joseph Cornet am Königshof der Bushoong aufgezeichnet. Wer die Tücher genauer ansieht, findet diese Muster darin wieder, mal ganz, mal nur als Ausschnitt.

iyul
Schildkröte. Ineinanderliegende Sechsecke.

imbol
Ein Band, das sich schliesst. Eines der häufigsten Muster.

woot
Nach Woot, dem Kulturheros. Doppelkreuz.

mbul bwiin
Raute mit einem «Kind» in der Mitte. Von einer Frau erfunden.

lakiik
Augenbrauen.

lakwoon
Haken oder Hacke. Ineinandergesetzte Dreiecke.

nnaam
Waldlianen. Bei den Shoowa heisst die Liane matshuk.

mweeny
Gegenläufige Winkel, dazwischen eine Reihe kleiner Rauten.

mikomingom
Trommel des Königs Miko mi-Mbul. Das Lieblingsmuster der Kuba.

ingal
Ein Hahn, der sein Gefieder sträubt. Ein Haken legt sich um einen kleinen Kern.

ikwoontsh
Ineinandergreifende Haken, schräg.

mwaan mwikaangl
Rautennetz, in jeder Raute eine kleine.
Namen und Bedeutungen nach Joseph Cornet, «Art royal kuba» (1982), und Georges Meurant, «Shoowa Abstraktionen» (1988) und «Traumzeichen» (1989). Vereinfacht nachgezeichnet.
Drei Brüche im Muster
Die Stickerinnen
Die Muster tragen die Handschrift der Frauen.
Die ältesten Kunstwerke der Kuba sind figürlich und von Männern geschnitzt. Die geometrischen Muster sieht Georges Meurant in der Stickerei der Frauen entstehen; andere leiten viele davon aus Flechtwerk und Weberei ab. Sicher ist: Manche Muster tragen den Namen der Frau, die sie erfunden hat, etwa «mbul bwiin» nach Mbulapey.19
Im ganzen Königreich galt die Stickerei der Shoowa als die beste.20 In ihren Dörfern ist sie das Handwerk der Frauen; ein anderes üben sie kaum aus. Traditionell stickten schwangere Frauen, und wer begabt war, konnte sich ganz darauf verlegen.21
Die Namen der Stickerinnen sind meist nicht überliefert. Geblieben sind ihre Tücher: Kein Tuch gleicht dem anderen, weil jede Frau das Muster auf ihre Weise weiterdenkt.



1 Zuerst die Linie, Stielstich
2 Dann der Flor, Feld für Feld
3 Das Feld greift ins nächste
Abb. 13 Wie ein Muster entsteht, vereinfacht gezeichnet nach unvollendeten Tüchern.22
Aus dem Kopf
Die Stickerin sitzt, das Tuch auf den Knien, und arbeitet von links nach rechts und von oben nach unten. Zuerst stickt sie die Linien, dann füllt sie die Felder mit Flor. Unvollendete Tücher zeigen diese Reihenfolge.22
Weitergegeben
Das Muster geht von der alten Frau ans Mädchen. Rund hundert dieser Namen sind heute aufgezeichnet.23
Geträumt, also echt
Eine Neuerung, die eine Stickerin vor der Ausführung geträumt hat, gilt als echt. Das erkennt sogar der König an.24
Für die Toten
Die meisten Tücher wurden nie getragen. Sie waren Gaben an Verstorbene, oft mit Königsmustern, die der Tote im Leben nicht hätte tragen dürfen.25
Tücher
Sechzehn Tücher, sechzehn Weisen, ein Muster zu denken.
Die Ausschnitte zeigen die Bandbreite der Muster.
Ein originales Kunstwerk für die Wand. Oder ein Geschenk, das sonst niemand hat.
Handwerk
Männer weben das Tuch aus Palmfaser. Frauen besticken es.
Die Stickerinnen tragen die Muster im Kopf und arbeiten meist ohne Vorlage und ohne Vorzeichnung.2, 3 Manche zeichnen das Muster aber zuerst mit einem Stift oder mit feinen Stichen vor.1
Vom Faden zum Tuch
mnyu
der Faden
Aus den jungen Fiederblättern der Raphiapalme gezogen und fein ausgefasert.26
mbal
das gewebte Tuch
Männer weben es an einem Nachmittag, so gross, wie die Faser lang ist. Ungemustert war es lange Geld.26
bwiin
das Muster
Frauen sticken es über Monate, zuerst die Linien, dann den Flor.22, 27
buiin
das Florstück der Shoowa
In der Mehrzahl «winu». Die meisten werden nie getragen, sie gehen mit den Toten.25, 27


Abb. 10 Querschnitt durch die Florstickerei, nicht massstäblich. Der Florfaden läuft unter einem Faden des Grundgewebes durch, beide Enden werden wenige Millimeter über der Fläche abgeschnitten. Halt gibt ihm allein die Dichte des Gewebes.2
Faser und Gewebe
Aus den jungen Fiederblättern der Raphiapalme werden Fasern gezogen, gespalten und weichgerieben.2, 26 Männer weben sie am schrägen Webstuhl. Für Röcke wird das Tuch danach geklopft, bis es geschmeidig ist. Die Shoowa besticken es ungeklopft.2, 26
Farbe
Gefärbt werden Grundgewebe und Stickfäden, meist vor dem Sticken: Rot mit Tukula, dem Pulver aus Rotholz,3 Gelb aus den Wurzeln von Morinda-Bäumen, Schwarz aus Holzkohle oder aus Rinde, Früchten und Blättern, die in eisenhaltigem Schlamm nachdunkeln.2, 13 Violett stammt oft aus Büromaterial: aus Tinte, Kugelschreiberminen, zerstossenem Kohlepapier1 und, wie berichtet wird, aus Farbbändern von Schreibmaschinen.
Fremde und eigene Namen
Wegen ihres samtigen Flors hiessen die Tücher in Belgien schon 1897 «velours du Kasaï», also Kasai-Samt. Samt sind sie trotzdem nicht: Samt wird gewoben, hier ist der Flor gestickt. Auch «Kuba» ist ein Fremdname aus der Sprache der Luba: «kuba» heisst dort Blitz. Von der Karibikinsel trennen die Kuba gut 11 000 Kilometer und ein Buchstabe: Auf Englisch und Französisch heisst die Insel Cuba. Die Bushoong selbst nennen sich nach dem Wurfmesser, dem «shongo».5, 27 Im Englischen heissen die Tücher heute meist «Kuba cloth».
Geschichte
Gewoben war es Geld. Bestickt war es Reichtum.
Bei den Kuba war das schlichte Raphiatuch lange Geld. Ein Quadrat, das «mbal», diente als Wertmass, zehn davon bildeten eine grössere Einheit. Damit zahlten die Männer ihren Tribut, ein Tuch im Jahr. Im 19. Jahrhundert traten Kaurischnecken an seine Stelle. Ein anderer Name der Bushoong lautet Bambal, «Leute des Tuchs».26
Bestickte Tücher waren kein Geld, sondern Reichtum. Man kaufte sie mit Kauris, gab sie als Mitgift und vor allem den Toten mit.25, 26
17. Jh.
Shyaam a-Mbul a-Ngoong gründet die Kuba-Dynastie und nennt sich nach der Palme, «shyaam».17
1892
Der Missionar William H. Sheppard erreicht als erster Besucher aus dem Westen den Königssitz Mushenge.28
1907–09
Emil Torday sammelt für das British Museum. 1910 beschreibt er die Kuba-Tücher als Erster ausführlich.27
1943/44
Henri Cartier-Bresson fotografiert Matisse vor dessen Kuba-Tüchern.29
2026
Die DR Kongo stellt die Muster und Stoffe der Kuba als nationales Kulturerbe unter Schutz.30
heute
Das Königtum besteht fort, und in der Kasai-Region wird weiter gestickt.14, 31
Abb. 12 Wickelrock der Kuba, Raphia. Solche Röcke werden aus vielen Stücken zusammengenäht und bei Zeremonien getragen, vor allem bei Begräbnissen. Man gibt sie auch den Verstorbenen mit.1, 3
Matisse
«Ich kann mich an ihnen nicht sattsehen.»
«Selbst an den schlichtesten. Ich betrachte sie lange und warte darauf, dass mir ihre rätselhafte, instinktive Geometrie etwas verrät.»
Henri Matisse über seine Kuba-Tücher (übersetzt). In seinem letzten Lebensjahrzehnt hängte er sie im Atelier neben seine Scherenschnitte.29
Gut zu wissen
Was ein Shoowa-Tuch ausmacht.
Alt oder neu?
Shoowa-Tücher werden bis heute gefertigt. Verkauft wurden sie schon früh, erst in der Region, später auch ins Ausland.5, 31 Ältere Stücke zeigen meist erdige Pflanzenfarben, grelle Töne deuten auf neuere.5 Beides hat seinen Wert, wichtig ist, dass klar gesagt wird, was man vor sich hat.
Als Geschenk
Ein Shoowa-Tuch ist leicht, lässt sich gut verschicken und ist garantiert ein Einzelstück. Kleinere Tücher gibt es ab CHF 100.
Was den Wert macht
Ein dichter, gleichmässiger Flor, präzise Linien, eine eigenständige Komposition und ein guter Zustand. Das Alter zählt, aber nicht allein.
Aufhängen
Am besten auf einem stoffbezogenen Keilrahmen oder im Rahmen mit Abstand zum Glas, damit der Flor nicht gedrückt wird. An der Wand wird ein Shoowa-Tuch schnell zum Gesprächsthema.
Pflege
Nicht selbst waschen: Reinigen und Ausbessern verlangen die Methoden der Textilrestaurierung und gehören deshalb in die Hände von Fachleuten.1 Vor direktem Licht, Feuchtigkeit und Insekten schützen, flach und in säurefreiem Papier lagern.
Kaufen
Diese Tücher muss man gesehen haben.
Fotos zeigen das Muster. Wie der Flor unter der Hand nachgibt, merkt man erst, wenn man ein Tuch vor sich hat. Wer ein Shoowa-Tuch einmal in natura gesehen hat, vergisst es nicht.

Glossar
Die wichtigsten Begriffe zu Shoowa und Kuba-Textilien.
Bushoong
Führende Gruppe des Kuba-Königreichs. Aus ihr kommt der König, der nyimi.
Flor
Die dicht stehenden, abgeschnittenen Fadenenden, die einem Shoowa-Tuch seine samtige Oberfläche geben.
Florstickerei
Die Technik der Shoowa-Tücher: Ein Raphiafaden wird ohne Knoten unter einem Faden des Grundgewebes durchgezogen, beide Enden werden kurz über der Fläche abgeschnitten. Anders als bei Samt entsteht der Flor nicht beim Weben, sondern mit der Nadel. Für ein Tuch braucht eine Stickerin Monate.
Kasai
Fluss im Süden der DR Kongo und die Region um ihn. Zwischen Kasai, Sankuru und Lulua liegt das Kuba-Königreich.
Kasai-Samt
Deutsch für «velours du Kasaï», wie die Tücher in Belgien schon 1897 hiessen: nach der Kasai-Region und dem samtigen Aussehen. Echter Samt ist gewoben, hier ist der Flor gestickt.
Kuba
Bund von rund achtzehn Völkern in der Kasai-Region, geführt von den Bushoong. Der Name stammt aus der Sprache der Luba, «kuba» heisst dort Blitz. Ältere Bücher schreiben «Bakuba»: «Ba-» bildet in vielen Bantusprachen die Mehrzahl für Menschen, die Silbe im Volksnamen mitzuschreiben gilt heute als überholt.
Kuba cloth
Internationale Bezeichnung für die Raphiatextilien der Kuba, ob bestickt, appliziert oder gewebt.
Mushenge
Königssitz der Kuba. Das Königtum besteht bis heute.
Raphia
Faser aus den jungen Fiederblättern der Raphiapalme, auch Raffia geschrieben. Aus ihr sind Grundgewebe und Stickfäden eines Shoowa-Tuchs.
Shoowa
Volk im Nordwesten des Kuba-Königreichs, am Südufer des Sankuru. Ihr eigener Name lautet Shoowa oder Bashoobwa. Im Kunsthandel steht er auch für die Tücher mit Florstickerei, für die ihre Stickerinnen bekannt sind.
Tukula
Rotes Pulver aus Rotholz. Die Kuba färben damit Tücher und Fäden und nutzen es als Kosmetik. Aufbewahrt wird es in geschnitzten Dosen.
Woot
Im Ursprungsmythos der erste Mensch und Stammvater der Kuba, von dem ihre Könige abstammen. In der Literatur heissen die Kuba nach ihm auch «Kinder des Woot».
Anmerkungen und Literatur
Anmerkungen
- Svenson 1986
- Adams 1978
- Blechman 1988
- University of Michigan Museum of Art, Inv. 1984/2.80; Lam Museum of Anthropology 2025
- Meurant 1988, S. 121–123, 135–137, Karte 3 und Glossar
- Meurant 1988, S. 121–123; Meurant, Tunis 1989, S. 13
- Meurant 1988, S. 123 und 153; Meurant, Tunis 1989, S. 13; Cornet 1982, S. 16 (25 Dörfer nach der Volkszählung von 1978)
- Watanabe 1992, S. 279
- Meurant 1988, S. 123; Cornet 1982, S. 15
- Hammarström 2019, S. 31 (C83D «Shuwa, Shobwa, Shoba, Loshoobo», nach Maho 2009); Edmiston 1932, S. 2
- Bastin, Coupez, Mann 1999, S. 16 (Wortliste Shuwa, aufgenommen von Jan Vansina), S. 127 und 206; Watanabe 1992, S. 277–280 und 298–299
- Cornet 1982, S. 16; Meurant 1988, S. 121 und 123; Vansina 1978, S. 4
- Palmer Museum of Art, Kat. 38, 39, 42 und 43; Cornet 1982, S. 171
- Vansina 1960; Vansina 1978, S. 4 und 30; Vansina 2007; Encyclopaedia Britannica; Metropolitan Museum of Art 2003
- Lowes u. a. 2017
- Michael C. Carlos Museum, Inv. 1994.004.520
- Metropolitan Museum of Art, Inv. 1999.522.15; Moraga 2011, S. 17; Vansina 1978, S. 60; Tervala, Polk, Gould 2018, S. 82 f.
- Crowe 1971; Crowe, Washburn 2005
- Meurant 1988, S. 112–120 und 129; Cornet 1982, S. 162 und 166; Moraga 2011, S. 19
- Meurant, Tunis 1989, S. 17
- Meurant 1988, S. 123; Meurant, Tunis 1989, S. 16
- Meurant 1988, S. 133
- Meurant 1988, S. 129 und 131
- Meurant 1988, S. 131
- Meurant, Tunis 1989, S. 133; Meurant 1988, S. 137; Darish 1989, S. 134 f.
- Rustiami, Brink 2003; Jiofack Tafokou 2011; Meurant, Tunis 1989, S. 10; Darish 1989, S. 121, 127 f., 137 und Anm. 6; Vansina 1978, S. 172, 186, 191, 194; Moraga 2011, S. 57 f.
- Textile Research Centre Leiden; Torday 1913; Mack 1990; Torday, Joyce 1910; Vansina 2007; Meurant, Tunis 1989, S. 9 und 13; Moraga 2011, S. 11 und 75; Vansina 1978, S. 377
- Hampton University Museum; Hochschild 1998; Bouttiaux 2025, S. 16
- Spurling 2004, S. 32; Mack 2012; Metropolitan Museum of Art 2005
- Regierung der DR Kongo 2026, S. 12
- Smithsonian National Museum of African Art, Inv. 88-6-4; MARKK Hamburg 2025
Literatur
Alle Werke, die in den Anmerkungen genannt sind.
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Bastin, Yvonne; André Coupez; Michael Mann (1999): Continuity and Divergence in the Bantu Languages. Tervuren. Dazu die Wortliste Shuwa.
Blechman, Margaret (1988): Discover Shoowa Design. Washington: National Museum of African Art.
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Hampton University Museum: William H. Sheppard Collection.
Hochschild, Adam (1998): King Leopold’s Ghost.
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Metropolitan Museum of Art: Double Prestige Panel, Inv. 1999.522.15.
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Rustiami, H.; M. Brink (2003): Raphia. In: Plant Resources of South-East Asia 17.
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Vansina, Jan (1978): The Children of Woot. A History of the Kuba Peoples. Madison: University of Wisconsin Press.
Vansina, Jan (2007): La survie du royaume kuba à l’époque coloniale et les arts. In: Annales Aequatoria 28.
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Zum Weiterlesen
Georges Meurant
Shoowa Abstraktionen
Stuttgart: Edition Hansjörg Mayer, 1988
Ein ganzes Buch über die Shoowa-Tücher. Meurant ist Maler; er hat rund 7000 Stickereien gesehen und betrachtet sie als Muster.
Joseph Cornet
Art royal kuba
Mailand: Edizioni Sipiel, 1982
Die Kunst des Königshofs der Kuba, mit den Namen und Bedeutungen der Muster. Auf Französisch.
Vanessa Drake Moraga
Weaving Abstraction
Washington, DC: The Textile Museum, 2011
Katalog zu den Textilien der Kuba und zur Webkunst Zentralafrikas. Auf Englisch.
Kevin Tervala u. a.
Kuba: Fabric of an Empire
In: Tribal Art 90, Winter 2018
Mit der Radiokarbonmethode datiert: wie sich die Muster der Kuba vom 18. Jahrhundert bis in die 1970er wandelten. Auf Englisch.
Widmung
Für die Shoowa.
Ihre Stickerinnen erfinden immer neue Muster und geben ihr Können von einer Generation an die nächste weiter.
Diese Seite gilt ihrer Kunst und den Männern, die das Tuch dafür weben.



























